West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe • Rezension

Düster und sexy - Bestsellerautorin Nikki St. Crowe zeigt uns eine Version von Oz, wie wir sie noch nie gesehen haben! „West of Wicked“ ist der erste Band einer als Trilogie geplanten Geschichte, die von Dorothy und ihren Abenteuern in Oz erzählt - mit dem einen oder anderen unerwarteten Twist.


Buchcover West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe.
Werbung | Rezensionsexemplar

Originaltitel: West of Wicked | Übersetzung: Maria Schmidt, Janika Krichtel
Verlag: Bramble | Erscheinungsdatum: 04. Mai 2026
Seitenzahl: 352 | Genre: Fantasy (ab 16 Jahren)
Reihe: 1/3 | Bewertung: 4/5

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Klappentext

Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht. Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann. Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern ... (Quelle: Bramble)


Rezension

Ein Oz-Retelling? Her damit! Seit ich denken kann, liebe ich die Geschichte von Dorothy und ihrem Hund Toto, die durch einen Wirbelsturm im magischen Land Oz landen. Nikki St. Crowe hält sich in den ersten Kapiteln eng an die Originalgeschichte - vom spicy Twist abgesehen - und das Buch hat mich überraschend schnell gepackt.

Wie im Original wird Dorothy von einem Sturm von Kansas nach Oz getragen, wo ihr Haus ausgerechnet auf der Hexe des Ostens landet. Um einen Weg nach Hause zu finden, macht sie sich auf den Weg zur Smaragdstadt und begegnet dabei zahlreichen bekannten Figuren. Es gibt also durchaus Parallelen und wiederkehrende Elemente aus dem Original, aber auch neue, düstere Ideen der Autorin, die geschickt eingewoben werden.

Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, was oft zu Sprüngen in den spannendsten Szenen führt und das Buch herrlich bingeable macht. Nicht nur Dorothy kommt zu Wort, sondern auch andere Charaktere wie die Hexe des Westens oder die Vogelscheuche. Doch wie hängen die einzelnen Handlungsstränge zusammen und wohin führt die Geschichte letztendlich? Ich kann euch auf jeden Fall verraten, dass euch in „West of Wicked“ die eine oder andere Überraschung erwartet!
Buchcover West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe.
Farbschnitt West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe.
Bereits in Kansas hat Dorothy einen Love Interest - auf ihrer Reise durch Oz lernt sie einen weiteren Mann kennen und die Funken sprühen. Die Tension ist spürbar, die spicy Szenen haben mich in ihrer Formulierung aber nicht überzeugt. Da sie keinen tragenden Charakter für die Handlung haben, ist es glücklicherweise sehr easy, die Passagen auszulassen. Der Hauptplot hingegen hat mir ziemlich gut gefallen.

Everyone loves a dark Retelling und „West of Wicked“ ist nicht zimperlich. Dorothy wird von einem Attentäter verfolgt, der Köpfe rollen lässt. Das Buch scheut sich nicht vor brutalen Schilderungen, und gerade dadurch entsteht eine Atmosphäre, die wesentlich düsterer wirkt als im Original.
Buchdeckel West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe.
Innenklappe West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe.
Viel zu schnell sind die knapp 350 Seiten am Ende gelesen. Die Autorin verzichtet auf komplizierte Formulierungen und erzählt sehr direkt. Obwohl das Buch also sehr clean formuliert ist und für meinen Geschmack etwas zu abrupt endet, hat mich „West of Wicked“ dennoch gepackt. Gerade weil die Welt von Oz so viel Potenzial bietet, bleibt am Ende aber doch das Gefühl, dass die Geschichte noch etwas mehr hätte aus sich herausholen können. In den Plot Twist auf den letzten Seiten bin ich dann aber doch völlig blind hineingerannt und freue mich nach diesem Cliffhanger nun umso mehr auf die Fortsetzung.

Fazit:

„Der Zauberer von Oz“ but make it spicy and dark. „West of Wicked“ macht Spaß, liest sich flüssig und ist für alle Fans von Dark Fairytale Retellings, Morally Grey Charakteren & Hidden Identity auf jeden Fall einen genaueren Blick wert.

Vielen Dank an Bramble für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Trigger

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• vulgäre Sprache

• explizite S**szenen

• Gewalt

• Kindesvernachlässigung

• Gespräche über Tod von Tieren

• Gefangenschaft

• Drogenkonsum

• Drogenabhängigkeit

• Krieg



Tropes

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• Dark Fairytale Retelling

• Morally Grey Characters

• Forbidden Love

• Hidden Identity

• Lost Memories

• Wicked but with roadtrip vibes



The Great and Terrible Land: Reiheninformation

Buchcover West of Wicked (Band 1) von Nikki St. Crowe. Buchcover East of Envy (Band 2) von Nikki St. Crowe. Buchcover West of Wicked (Band 3) von Nikki St. Crowe.

Band Buchtitel Link zum Buch
1 West of Wicked
2 East of Envy
3 noch ohne Titel


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Über die Autorin: Nikki St. Crowe

Nikki St. Crowe schreibt schon so lange, wie sie denken kann. Ihr erstes Buch, das sie in der 4. Klasse schrieb, handelte von einem gotischen Herrenhaus voller Schätze. Obwohl sie immer noch gerne über Magie schreibt, hat sie den Schatz gegen etwas Besseres eingetauscht: heiße Romantik mit Schurken, Monstern und Anti-Helden. Jetzt verbringt sie die meiste Zeit damit, zu träumen und über die bösen Jungs der Romantasy zu schreiben. Wenn Nikki nicht gerade schreibt oder von den Bad Boys träumt, findet man sie entweder im Wald oder auf Reisen mit ihrem Mann und ihrer Tochter. (Quelle: Bramble)


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Bildrechte: Lisa B. (Prettytigers Bücherregal) | Buchcover: jeweilige Verlage & Designer


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