„Beth is dead“ von Katie Bernet ist ein Young-Adult-Mystery-Thriller, der 2026 als Standalone im dtv Verlag erschienen ist.

Werbung | Rezensionsexemplar
Originaltitel: Beth Is Dead | Übersetzung: Katarina Ganslandt
Verlag: dtv Verlag | Erscheinungsdatum: 16. April 2026
Seitenzahl: 448 | Genre: Thriller, Jugendbuch
Bewertung: 3,5/5
Verlag: dtv Verlag | Erscheinungsdatum: 16. April 2026
Seitenzahl: 448 | Genre: Thriller, Jugendbuch
Bewertung: 3,5/5
Klappentext
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante - Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen. Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte. Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen - und mit ihr viele dunkle Geheimnisse. (Quelle: dtv Verlag)Rezension
Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen. (Quelle: dtv Verlag)Es gibt wohl keinen Satz, der die Handlung von „Beth is dead“ im Kern besser trifft. Und wer hätte gedacht, dass ich mich mal wieder an einen Thriller herantraue? 🤭 Für das Standalone von Katie Bernet habe ich gerne eine Ausnahme gemacht, denn der Klappentext hat mich vom ersten Moment an gecatched. Als Beth, eine der vier March-Sisters tot aufgefunden wird, schrecken ihre Schwestern vor nichts zurück, um den wahren Täter zu entlarven. Doch spätestens als sie sich gegenseitig verdächtigen, nimmt die Geschichte eine unschöne Wendung - mit einem beklemmenden Ende!
Katie Bernet führt mit kurzen, knackigen Kapiteln durch ihre Erzählung, wobei die Perspektive kapitelweise zwischen den einzelnen Schwestern hin- und herwechselt und für eine schnelle Dynamik sorgt. Dabei setzt die Autorin auf einen Mix zwischen Gegenwart und Vergangenheit. In den gegenwärtigen Episoden werden die Ermittlungen in neue Richtungen gelenkt, wohingegen die vergangenen Geschehnisse die neuen Erkenntnisse entkräften oder bestärken. Genau das, was das Buch stilistisch ausmacht, erschwert allerdings auch den Lesefluss, da sich die Wechsel schnell und nicht immer ganz nachvollziehbar vollziehen.


Meine Theorien zum Tathergang habe ich mehrmals verwerfen und wieder neu aufstellen müssen, was „Beth is dead“ zu einem kurzweiligen Lesevergnügen macht. Ganz unvorhersehbar ist das Ende für mich nicht gewesen, allerdings gelingt es der Autorin, den Nervenkitzel noch einmal auf einen Höhepunkt zu treiben, sodass ich die letzten Kapitel atemlos verfolgt habe.


Fazit:
„Who did it?” Ein temporeicher Thriller und ein starkes Debüt von Katie Bernet, das mich mit einer packenden Tätersuche und vielen Verdachtsmomenten in Atem gehalten hat.Vielen Dank an dtv für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.
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Über die Autorin: Katie Bernet
Katie Bernet ist eine in Dallas, Texas, lebende Autorin. Sie ist ein langjähriges Mitglied des DFW Writers Workshops und die Leiterin der DFW Writers Conference 2025. (Quelle: dtv Verlag)
Eure Meinungen zu "Beth is dead"
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Schönen guten Morgen!
AntwortenLöschenAuf das Buch bin ich auch aufmerksam geworden - diese rosige Farbe schreckt mich zwar eigentlich ab *lach* Aber der Titel in der Kombination hat mich dann den Klappentext lesen lassen, der mich dann doch neugierig gemacht hat.
Ebenfalls neugierig war ich jetzt zum Bezug zu "Little Woman", dem Klassiker. Die Namen der Schwestern sind gleich, aber ansonsten weiß ich jetzt nicht, wie die beiden Geschichten zusammenhängen? Vielleicht sind die Charakterzüge der Schwestern ähnlich und sie wurden hier in die Gegenwart gesetzt?
Das wäre für mich jetzt schon wieder ein Grund, erstmal "Little Woman" zu lesen ^^ Wenn sowas schon angedeutet wird dann mag ich auch den Vergleich haben ...
Allerdings schreckt mich jetzt ab, dass du meinst, es wäre eher für jüngere Leser und ein leichter Thriller mit Gossip-Girl Vibes - das hört sich so gar nicht nach mir an xD
Liebste Grüße, Aleshanee
Hallo liebe Aleshanee :)
LöschenDie Farbe sorgt auf jeden Fall für Aufmerksamkeit, auch wenn ich selbst nicht der größte Rosa- und Pink-Fan bin 🤭 Da ich "Little Woman" nie gelesen habe, bin ich da keine verlässliche Quelle für einen Vergleich. Vielleicht ist mir deshalb auch die eine oder andere Nuance des Romans durchgegangen, obgleich er mich auch so gut unterhalten hat! Im Nachhinein fände ich einen Vergleich auch spannend, aber ich habe es tatsächlich erst beim Lesen verstanden, dass es hier Anspielungen & Parallelen gibt 😂
Aus meiner Sicht spricht das Buch schon eher jüngere Leser:innen an und erinnert weniger an einen klassischen Thriller. Es geht eher in die Richtung "A Good Girl's Guide To Murder", falls du das Buch mochtest und dir das bei deiner Einschätzung weiterhilft!
Liebe Grüße