Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent • Rezension

Das Buch ist der Auftakt einer neuen New-Adult-Romantasy-Trilogie von Carissa Broadbent, in der uns düstere Magie, emotionale Tiefe und verbotene Gefühle erwarten. Für Fans von epischer romantischer Fantasy wie Sarah J. Maas und Raven Kennedy.


Buchcover Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent.
Werbung | Rezensionsexemplar

Originaltitel: Daughter of No Worlds | Übersetzung: Heike Holtsch, Constanze Weise, Kristina Flemm
Verlag: COVE | Erscheinungsdatum: 01. September 2025
Seitenzahl: 640 | Genre: Fantasy (ab 16 Jahren)
Reihe: 1/3 | Bewertung: 3,5/5

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Klappentext

Tisaanah hat das Unmögliche geschafft: Nach Jahren der Unterdrückung hat die Sklavin ihre Freiheit mit Gold erkauft - nur um nach einem Blutbad aus ihrer Zwangsheimat Threll fliehen zu müssen. Ihre einzige Hoffnung liegt im Mitternachts-Orden, einer mächtigen Organisation von Magieanwendern. Dort will sie ihre magischen Fähigkeiten schulen, um eines Tages zurückzukehren und die verbliebenen Sklaven zu befreien. Die Aufgabe, sie auszubilden, fällt Max zu. Er ist ein ehemaliger Soldat mit einer dunklen Vergangenheit und einer Abneigung gegen den Orden - und gegen sie. Anfangs können die beiden einander kaum ertragen, doch je mehr sie von den Wunden des anderen erfahren, desto stärker werden die Bande, die sie verbinden. Gemeinsam müssen sie sich gegen Intrigen und Vorurteilen behaupten, während die Schatten eines Krieges immer näher rücken. Doch der Orden hat eigene Pläne - und Tisaanah könnte der Schlüssel sein. Sie findet sich in einem Netz aus Verrat, Machtspielen und Geheimnissen wieder, und ihr wird klar: Der Kampf um ihre Freiheit war erst der Anfang. (Quelle: COVE)


Rezension

Mit „Daughter of No Worlds“ startet Carissa Broadbent in eine neue Reihe. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt auf die Geschichte von Tisaanah & Max, weil ich ihre anderen Bücher, besonders „The Serpent and the Wings of Night“ wirklich gerne gelesen habe.

Worum geht es? Tisaanah, eine ehemalige Sklavin, hat das Unmögliche geschafft und sich ihre Freiheit mit Gold erkauft. Doch der Tag endet in einem Blutbad, dem Tisaanah nur knapp entrinnt. Ihre ganze Hoffnung ruht nun auf dem geheimnisvollen Mitternachts-Orden. Dort will Tisaanah ihre magischen Fähigkeiten schulen, um auch die anderen Sklaven zu befreien. Ausgerechnet Max, ein Ex-Soldat mit einer düsteren Vergangenheit und einer tiefen Abneigung gegen den Orden - und gegen Tisaanah, wird ihr Mentor. Doch während sich Tisaanah & Max mit der Zeit näherkommen, verfolgt der Orden mit Tisaanah als Schlüsselfigur im Hintergrund ganz eigene Ziele.

Der Einstieg liest sich für ein Buch von Carissa Broadbent ungewohnt ruhig, beinahe schon cozy. Glücklicherweise dauert es nicht lange, bis die ersten blutigeren Momente folgen und klar wird, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Wir lernen Tisaanah kennen, deren Entwicklung mir schon im Auftaktband wirklich gut gefallen hat. Gerade ihre sprachliche Unsicherheit und ihre anfängliche „Unbeholfenheit“ zu Beginn der Geschichte macht sie greifbar, auch wenn mich ihre Art stellenweise etwas angestrengt hat.
Buchcover Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent.
Innenklappe Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent.
Die Beziehung zwischen ihr und Max entwickelt sich angenehm langsam ohne übertrieben dramatisch zu sein. Wer viel Spice erwartet, wird eher überrascht sein, denn die Geschichte bleibt legt den Fokus stark auf die Figuren und ihre Entwicklung. Die Dynamik ist auf jeden Fall da, hat mich aber emotional nicht komplett erreicht.

Was mich zwiegespalten zurücklässt, ist das Pacing. Auf der einen Seite gibt es Abschnitte, die sich ziehen, gerade längere innere Monologe haben die Handlung doch spürbar ausgebremst. Auf der anderen Seite gibt es Momente, in denen alles sehr schnell geht. Auch beim Worldbuilding bleibt für mich noch einiges offen. Ähnlich geht es mir mit der politischen Struktur und dem Mitternachts-Orden, nicht ebenfalls nicht die Tiefe bekommen, die ich mir gewünscht hätte.
Farbschnitt Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent.
Buchdeckel Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbentn.
Der Höhepunkt der Geschichte ist das Ende, das ziemlich wild ist und das Tempo noch einmal ordentlich anzieht. Ein ordentlicher Endspurt nach den vielen eher ruhigen Passagen. Trotz kleiner Kritikpunkte: Carissa Broadbents Schreibstil ist wieder unglaublich angenehm zu lesen. Irgendetwas hat mich letzten Endes trotzdem durch die Seiten getragen, auch wenn mich dieser Reihenauftakt emotional nicht so ganz erreicht hat. Dem Folgeband werde ich dennoch eine Chance geben.

Fazit:

Eine stellenweise etwas träge New-Adult-Romantasy mit spannenden Ansätzen, die aber nicht immer voll ausgeschöpft werden. Unterhaltsam, aber nicht ganz so eindrucksvoll wie erhofft.

Vielen Dank an COVE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.


Trigger

Trigger anzeigen (Spoiler möglich)

• Sklaverei

• Folter

• Emotionaler und körperlicher Missbrauch

• Erwähnung von Menschenhandel zu sexuellen Zwecken

• Gespräche über s**ualisierte Gewalt

• Trauer und Verlust geliebter Menschen

• S**uelle Handlungen



Tropes

Tropes anzeigen (Spoiler möglich)

• New Adult High Fantasy

• Dislike to Friends to Lovers

• Reluctant Mentor/Mentee

• Grumpy fiere-wielding MMC

• I hate everyone but you



War of Lost Hearts: Reiheninformation

Buchcover Daughter of No Worlds (Band 1) von Carissa Broadbent. Buchcover Children of Fallen Gods (Band 2) von Carissa Broadbent. Buchcover Mother of Death and Dawn (Band 3) von Carissa Broadbent.

Band Buchtitel Link zum Buch
1 Daughter of No Worlds
2 Children of Fallen Gods
3 Mother of Death and Dawn


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Über die Autorin: Carissa Broadbent

Carissa Broadbent schreibt düstere Geschichten, seit sie etwa neun Jahre alt ist. Heute verfasst sie ganze Fantasy-Romane mit einer gehörigen Portion knallharter Frauen und einer großen Prise Romantik. Sie lebt mit Mann und Sohn, einem gut erzogenen Kaninchen und einer sehr misstrauischen Katze in Rhode Island. (Quelle: COVE)


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Bildrechte: Lisa B. (Prettytigers Bücherregal) | Buchcover: jeweilige Verlage & Designer


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